fathersUP: Väter von Mixed Kids gegen Rassismus empowern
fathersUP: Väter von Mixed Kids gegen Rassismus empowern
Wie können Väter mit Migrationsgeschichte ihre Kinder dabei unterstützen, selbstbewusst mit Rassismus umzugehen und ihre kulturelle Identität zu stärken? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Mikroprojekt „fathersUP: Väter von Mixed Kids gegen Rassismus empowern“, das von Mai bis Oktober 2025 durch die Unterstützung des House of Resources Köln realisiert werden konnte.
Die 2025 gegründete Initiative fathersUP richtet sich an Väter in binationalen Beziehungen aus Köln und Umgebung. Ziel ist es, diese Väter in ihrer wichtigen Rolle als emotionale Bezugspersonen, Kulturvermittler und aktive Verbündete gegen Rassismus zu stärken.
Empowerment durch Austausch und Wissen
Im Rahmen des Projekts fand im Sommer ein dreiteiliger Workshop statt, der den Teilnehmenden praxisnahes Wissen, Raum für Austausch und langfristige Perspektiven bot. Die Themen reichten von Rassismuserfahrungen und Identitätsfragen von Mixed Kids über kulturelle Selbstermächtigung bis hin zu konkreten Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierung.
Ein Raum, in dem Väter gehört werden
Besonders wertvoll: Die Workshops boten den Vätern nicht nur Informationen, sondern auch einen geschützten Raum für ehrlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung. In Gruppengesprächen teilten sie persönliche Erfahrungen, entwickelten gemeinsam neue Perspektiven und stärkten sich gegenseitig in ihrer Vaterrolle.
Langfristiger Aufbau eines Netzwerks
Von Anfang an war klar, dass das Projekt mehr sein sollte als ein einmaliges Angebot. Es sollte der Startpunkt für ein dauerhaftes Unterstützungsnetzwerk für Väter mit Migrationsgeschichte werden. Schon während der Projektlaufzeit entstand eine feste Gruppe, die sich auch in Zukunft regelmäßig treffen will. fathersUP soll so zu einer langfristigen Plattform für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Sichtbarkeit weiterentwickelt werden.
Ein Beispiel für gelebte Vielfalt und Teilhabe
fathersUP macht deutlich, wie die Mikroprojektförderung durch das House of Resources Köln genau da ankommt, wo sie gebraucht wird. Direkt, lokal und spürbar. Das Projekt stärkt nicht nur Väter in ihrer Rolle, sondern fördert auch die Resilienz und Identitätsentwicklung der nächsten Generation. Es leistet damit einen wertvollen Beitrag zu einer offenen, vielfältigen und solidarischen Stadtgesellschaft.