Stimmen afghanischer Frauen hörbar machen – ein Projekt der Anar Academy

Im Rahmen unserer Mikroprojektförderung hat die Anar Academy gemeinsam mit dem AStA der Hochschule Düsseldorf ein beeindruckendes Filmfestival realisiert, das afghanischen Frauen eine Stimme gibt.

Seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 sind Frauen in Afghanistan massiver Unterdrückung ausgesetzt. Das Projekt setzte hier an und schuf durch Film, Kunst und offene Gesprächsformate Räume, in denen afghanische Frauen ihre Erfahrungen, Perspektiven und Hoffnungen selbstbestimmt teilen konnten.

Ziel war es, die Unsichtbarkeit afghanischer Frauen zu durchbrechen, Vorurteile gegenüber der afghanischen Community in Deutschland abzubauen und interkulturellen Austausch zu fördern. Das Frauenfilmfestival zeigte die ersten und letzten filmischen Stimmen afghanischer Frauen in der Phase der kulturellen Freiheit der Islamischen Republik Afghanistan. In kreativen und interaktiven Formaten präsentierten Künstler*innen und Akivist*innen ihre Geschichten und gaben so Einblicke in die komplexe Realität Afghanistans.

Das afghanische Filmfestival macht deutlich, dass Kunst nicht nur Unterhaltung, sondern auch Widerstand bedeuten kann und trug dazu bei, Brücken zwischen der afghanischen Community und der Mehrheitsgesellschaft in Deutschland zu schlagen.