Aliadas Aliadas ist ein gemeinnütziger feministischer Verein von spanischsprachigen Frauen, die sich für Partizipation und Integration einsetzen. Am 4. Mai wurde im Rahmen der Mikroprojektförderung ein Tagesseminar unter dem Namen ,,UnternehmeANDO’’ angeboten. Das Projekt richtete sich an alle spanischsprachigen Frauen, die ein Unternehmen in Deutschland gründen möchten. Ziel des Projekts war das Kennenlernen und Vorstellen von positiven Integrationsbeispielen in der eigenen Sprache - ein Austausch über die kreativen Ideen und Projekte der Teilnehmerinnen, ohne Hemmungen oder Barrieren! Aún es tiempo Der Zugang zu kulturellen Angeboten für Kinder in Deutschland ist noch immer stark abhängig von der gesellschaftlichen Position. Die Vision der Initiative Aún es tiempo ist es dies zu ändern. Dafür bieten sie im Zeitraum von Juni bis November einen Musical Workshop für Kinder mit Migrationsgeschichte oder Fluchterfahrung an. Der Musicalworkshop bietet Zugänge zu Partizipationsmöglichkeiten, die nicht nur das gemeinsame Lernen fördern, sondern auch den Rahmen für Selbstentfaltung, Identitätsfindung  und Persönlichkeitsstärkung bieten.     Creating Community Cologne e.V (Free Food Community) Die "Free Food Community" ist eine Initiative, die eine inklusive Gemeinschaft fördert, in der Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder Religion zusammenkommen, um sich zu unterstützen und positive Veränderungen zu bewirken. Ihr Projekt "Art without Borders" zielt darauf ab, finanziell benachteiligte Familien und Alleinerziehende mit und

Diese Woche waren wir mit Vertreter:innen gemeinnütziger Organisationen zu Besuch bei der Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge. Dabei konnten nicht nur wir Einblicke in die politische Arbeit und die damit verbundenen Aushandlungsprozesse erlangen, sondern auch sie konnte sich ein besseres Bild machen von den Herausforderungen, die uns bei unserer alltäglichen Arbeit begleiten. Ein Thema, das alle gemeinnützigen Organisationen beschäftigt: die Finanzierung der eigenen Arbeit. Während die Auslastung stetig steigt – erstarkende Rechte, finanzielle Mehrbelastung durch Inflation, asylrechtliche Verschärfungen, geopolitische Entwicklungen, die Menschen zur Flucht zwingen – werden teils Mittel sogar gekürzt und notwendige Projekte werden gestoppt. Der größte Teil des Gesprächs widmete sich den Herausforderungen, die direkt unsere Zielgruppen betreffen. Wir sprachen über aufenthaltsrechtliche Fragen, die Wohnungsnot und die Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, die Auslastung der Ausländerbehörde und das Staatsangehörigkeitsrecht. Es war ein inspirierender Austausch, bei dem viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen wurden. Wir hätten stundenlang mit Katharina Dröge sprechen können – schließlich gibt es unzählige Themen und Herausforderungen. Lasst uns gemeinsam aktiv werden! Kontaktiert auch ihr die Abgeordneten in eurem Bezirk, um eure Anliegen laut und deutlich zu machen. Gerade jetzt ist es wichtig, weiterhin unsere Stimmen zu erheben! Ein herzliches Dankeschön an Katharina Dröge für die Einladung und die wertvolle Gelegenheit zum Austausch!

Ein weiteres Jahr intensiver, produktiver Zusammenarbeit liegt nun hinter uns. Das Jahr 2023 brachte neue Herausforderungen, faszinierende Projekte und aufregende Abenteuer mit sich, die wir gemeinsam mit euch erleben durften. Wir möchten euch aufrichtig für Euren Beitrag zu unserer gemeinsamen Sache, euer Vertrauen und eure fortwährende Unterstützung danken. Die erfolgreiche Arbeit, die wir zusammen geleistet haben, wäre ohne euer Engagement nicht möglich gewesen. Wie bereits im Vorjahr konnten wir auch in diesem Jahr im Rahmen unserer Mikroprojektförderung 15 Initiativen und Vereine dabei unterstützen, ihre wunderbaren Projekte umzusetzen. Diese Projekte fanden erneut in Köln und der näheren Umgebung statt und hatten das Ziel, Empowerment, Powersharing und Teilhabe von marginalisierten Gruppen zu stärken.  Es wurden etwa 300 Beratungssitzungen abgehalten. Über 20 Workshops wurden angeboten, die sich mit der Gründung und Leitung eigener Organisationen befassten. Darüber hinaus wurden verschiedene Veranstaltungen initiiert, die dem gegenseitigen Kennenlernen, der gemeinsamen Unterstützung sowie dem Austausch von Erfahrungen und Informationen dienten.  Das vergangene Jahr markierte für uns ebenfalls eine Zeit des bedeutenden Wandels. Zwei der Organisationen des House of Resources, Jama Nyeta und Migrafrica, sind in ein geräumigeres und zentrales gelegenes Büro umgezogen. Dies eröffnete uns neue Gestaltungsspielräume und Unterstützungsmöglichkeiten, wodurch die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen des House of Resources

Vom 21.11.2023 bis 24.11.2023 fand auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge unsere dreitägige Reise nach Berlin statt, an der 47 engagierte Vertreter:innen aus 28 Initiativen und Vereinen teilnahmen. Die Reise wurde in Kooperation mit interkultureller PromotorIn-Stelle Köln und das HoR-Köln konzipiert, koordiniert und durchgeführt. Das Ziel dieser Reise war nicht nur der Austausch von Erfahrungen, sondern auch die Förderung von Vernetzung der MOs mit Entscheidungsträgerin und die Identifizierung gemeinsamer Themen und kommender Aufgaben. Das abwechslungsreiche Programm bestand aus einem Gespräch im Paul Löbe Haus mit einem Mitarbeiter der Abgeordneten Katharina Dröge, gefolgt vom Besuch des Reichstagsgebäudes und des Deutschen Historischen Museums. Die Vertreter:innen hatten außerdem die Gelegenheit im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Einblicke in die professionelle Pressearbeit zu erhalten. Zudem besuchten die Teilnehmer:innen die Heinrich-Böll-Stiftung. Dort sprachen sie mit Maria Kind über die Rolle der Stiftung im Bezug auf die Arbeit migrantischer bzw. neuer deutscher Organisationen. die in den Bereichen rassismuskritischer Arbeit, Anti-Diskriminierung und Empowerment aktiv sind. Aufgrund der derzeitigen Haushaltsdebatte musste der Termin mit Katharina Dröge leider ausfallen, dieser wird jedoch im Januar nachgeholt werden. Ein bedeutender Teil der Reise war die Konferenz der Vereine und Initiativen, bei der die Teilnehmer:innen Raum hatten sich über ihre Arbeit, die

Im Rahmen des Projekts "Yourthmove" wurden in Sankt Augustin durch den Verein Fit4All verschiedene Aktivitäten für die Zielgruppe junger Geflüchteter und deutscher Kinder mit und ohne Migrationsgeschichte im Alter von 8 bis 15 Jahren durchgeführt. Diese Kinder befanden sich in schulischer Ausbildung und zählten zu den sozial benachteiligten Kindern. Das Hauptziel des Projekts, welches vom 15.05.2023 bis zum 30.09.2023 statt gefunden hat, war es die Selbständigkeit der Zielgruppe zu stärken und sie als Multiplikatoren einzusetzen. Um die Zielgruppe in verschiedenen Bereichen zu sensibilisieren und zu stärken, wurden mehrere Aktivitäten durchgeführt. Ein zentraler Bestandteil waren Selbstverteidigungskurse, die von einem Polizisten als Trainer geleitet wurden. Diese Kurse fanden über einen Zeitraum von zwei Monaten (22.05.2023 - 22.07.2022) statt und wurden dreimal pro Woche für jeweils zwei Stunden durchgeführt. Durch die Teilnahme an diesen Kursen wurden die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin geschult, in unterschiedlichen Situationen zurechtzukommen und sich selbst zu verteidigen. Zusätzlich wurde ein Ausflug, organisiert welcher zu beginn am 17.05.2023, von Sankt Augustin nach Köln ging. Dabei lag der Schwerpunkt auf der Erkundung der Stadt Köln und ihrer Sehenswürdigkeiten sowie dem gemeinsamen Essen. Diese Aktivität förderte das soziale Miteinander und ermöglichte den jungen Menschen, ihre Umgebung besser kennenzulernen. Des Weiteren wurden zwei Besuche in

Am 07. Juni fand das Sommerfest des House of Resources statt. Gleichzeitig war es die Einweihung der neuen Räumlichkeiten von Jama Nyeta e.V. und Migrafrica. Das Sommerfest bot in lockerer Atmosphäre die Möglichkeit sich untereinander auszutauschen. Vertreter:innen der Stadt und der zahlreichen gemeinnützigen Organisation waren vor Ort und vernetzten sich bei leckerem Essen und guter Musik. Wieder einmal wurde deutlich, wie wichtig es ist sich zu vernetzen, Ideen zu teilen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten, aber auch mit wie viel Spaß und Freude dies geschehen kann. Das Sommerfest war ein voller Erfolg, der nicht nur Spaß und Unterhaltung bot, sondern auch den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit in unserer Gemeinschaft förderte. Wir freuen uns schon auf das nächste Fest!

Das House of Resources konnte im Rahmen der Mikroprojektförderung wieder spannende Projekte bewilligen. In der ersten Antragsrunde 2023 handelt es sich um siebzehn Projekte.  Bei der Mikroprojektförderung handelt es sich um finanzielle Unterstützung für Vereine, Initiativen und Migrant*innen-Organisationen, um ihnen zu ermöglichen, ihre Projekt- und Veranstaltungsideen umzusetzen.  Genauere Infos zu den Projekten und Möglichkeiten, sich zu engagieren, finden Sie im Folgenden:   Queerowy Klub:   Das Projekt des Queerowy Klub zielt darauf ab, das Bewusstsein und Verständnis für Themen im Zusammenhang mit Identität und sexueller Orientierung zu erhöhen und Unterstützung für LGBTQ+ -Personen zum Ausdruck zu bringen. Es richtet sich an (junge) queere Erwachsene mit Migrationserfahrungen aus dem polnischen Sprachraum sowie Verbündete. Die Notwendigkeit des Projekts und die Motivation dahinter begründen sich in der in Polen immer noch weit verbreiteten Queerfeindlichkeit und ablehnenden Haltung zur LGBTQ+ -community. Konkret soll im Rahmen des Projekts ein Filmabend stattfinden, der besonders von einer Diskussion mit Filmschaffenden bereichert werden soll, um in den Austausch zu kommen sowie die queere Perspektive im Film aufzuzeigen.  Free Food Wednesday:  Der „Free Food Wednesday“ umfasst ein zweiwöchig stattfindendes Event im Gemeinschaftsgarten Pflanzenstelle in Kalk, das kostenloses Essen anbietet, um Menschen unabhängig von ihrem sozioökonomischen Hintergrund anzusprechen und einen Ort der Begegnung zu schaffen. Das Projekt

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei Euch allen für ein großartiges Jahr 2022 bedanken. Es war ein weiteres Jahr voller Ideen, neuer Impulse und tollem Engagement. Ein weiteres Jahr, in dem wir mit und von Euch lernen durften! Ein weiteres Dankeschön geht an alle Förder*innen und die Stadt Köln, die es unter anderem möglich machen, ein Zentrum für Ressourcen, Austausch und Weiterentwicklung für Vereine, Initiative und Migrant*innenorganisationen zu garantieren.  Wie auch im letzten Jahr hatten wir dank der Förderung des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat sowie durch die Aufstockung von „Aktion Neue Nachbarn“ die Möglichkeit, tolle Projekte zu fördern, die sich im Raum Köln und Umgebung für Empowerment, Powersharing und Teilhabe von marginalisierten Gruppen einsetzen. Insgesamt konnten wir 17 ganz unterschiedliche Projekte von 17 Vereinen und Initiativen fördern. Danke an alle Engagierten, die diese Projekte verwirklicht haben. Mehr zu den einzelnen Projekten könnt ihr hier nachlesen. Durch unsere zahlreichen Beratungen zu Themen wie z.B. Vereinsgründung, Projektmanagement und Antragsstellung konnten wir außerdem viele neue Initiativen und Vereine kennenlernen und bekannte Freund:innen auf ihrem Weg begleiten.   Zu unseren Highlights zählen in diesem Jahr auch unsere Veranstaltungen, wie unser Sommerfest am 27. August oder unsere Konferenz SpeakUp+ am 04.11., bei denen wir uns gemeinsam

Im Jahre 2022 fanden im Rahmen der Mikroprojektförderung des HoR insgesamt 17 Projekte statt, die viele aktuelle und akute soziale Themen abdeckten, darunter Migration und Integration, kultureller Austausch und Empowerment, Diskriminierung und Rassismus.  AfroConnection  Im Marz und April 2022 fanden Empowerment-Workshops in Kooperation mit adiade e.V. und Safiya Power e.V. in Köln statt. Die Workshops boten den Teilnehmenden einen geschützten Raum, in dem sie über Diskriminierung am Arbeitsplatz und Diskriminierung im Alltag sowie über ihre Bewältigungsstrategien sprechen konnten. Sie entwickelten gemeinsam alternative Handlungsmöglichkeiten, um für ihr eigenes Wohlergehen zu sorgen. Die verschiedenen Teile des Workshops wurden ausführlich diskutiert, was die Motivation und das Interesse an dem Thema zeigte. Die Erzählungen, der Erfahrungsaustausch und die offenen Diskussionen verdeutlichen die Bedeutung des Themas. Schließlich vermittelten die Gastbeiträge den Teilnehmern einen Überblick und praktische Tipps, wie man eine Benachteiligung erkennt und wie/was man dagegen tun kann.   GAIA e.V.   Für die Monate Mai bis August wurde ein Sommerprogramm mit vier Ausflügen für Jugendliche mit Migrations- und Fluchterfahrung aus Krefeld und Umgebung im Alter von 18-27 Jahren in der Domstadt Köln organisiert. Beim ersten Ausflug am 07.05.2022 wurde das römisch-germanische Museum besucht. Wo den Jugendlichen gezeigt wurde, wie das Leben in Köln vor rund 2000 Jahren aussah. Der zweite