Januar 2024

Am 11. Januar 2024 empfing das House of Resources (HoR) in Köln besondere Gäste: Frau Irene Porsch, Flüchtlingsbeauftragte der Caritas im Erzbistum Köln, und Herr Hagedorn, Koordinator für Flüchtlings- und Nachbarschaftshilfe im Erzbistum Köln. Der Fokus des Besuchs lag auf dem Austausch über die erweiterte Mikroprojektförderung der Aktion Neue Nachbarn (ANN), die in enger Zusammenarbeit mit dem HoR organisiert wird. Diese Förderung zielt darauf ab, gemeinnützige Organisationen in Köln und Umgebung zu stärken, die sich im Bereich der Unterstützung von Menschen mit Fluchterfahrung und ehrenamtlich Engagierten betätigen. Im Jahr 2023 stellte die ANN allein 12.000 Euro bereit, die vollständig in die Förderung innovativer Projekte zahlreicher Initiativen und Vereine flossen. Die Ergebnisse der einzelnen geförderten Maßnahmen wurden präsentiert, um einen Eindruck von den erreichten Erfolgen zu vermitteln. Darüber hinaus diskutierten wir ausführlich über die geplante Erweiterung der Förderung bis 2026. Ein herausragendes Merkmal dieser Förderung ist ihr inklusiver Ansatz: Sie unterstützt sowohl Organisationen mit eingetragener Rechtsform als auch Initiativen und Gruppen ohne formelle Registrierung, die ansonsten selten finanzielle Unterstützung erhalten würden. Die Förderung ermöglicht es den Organisationen, Fähigkeiten in der erfolgreichen Antragstellung, Projektdurchführung und -abwicklung zu entwickeln, unterstützt durch das Rahmenwerk des HoR. Besonders erwähnenswert ist, dass auch nicht eingetragene Organisationen, die innovative

Diese Woche waren wir mit Vertreter:innen gemeinnütziger Organisationen zu Besuch bei der Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge. Dabei konnten nicht nur wir Einblicke in die politische Arbeit und die damit verbundenen Aushandlungsprozesse erlangen, sondern auch sie konnte sich ein besseres Bild machen von den Herausforderungen, die uns bei unserer alltäglichen Arbeit begleiten. Ein Thema, das alle gemeinnützigen Organisationen beschäftigt: die Finanzierung der eigenen Arbeit. Während die Auslastung stetig steigt – erstarkende Rechte, finanzielle Mehrbelastung durch Inflation, asylrechtliche Verschärfungen, geopolitische Entwicklungen, die Menschen zur Flucht zwingen – werden teils Mittel sogar gekürzt und notwendige Projekte werden gestoppt. Der größte Teil des Gesprächs widmete sich den Herausforderungen, die direkt unsere Zielgruppen betreffen. Wir sprachen über aufenthaltsrechtliche Fragen, die Wohnungsnot und die Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, die Auslastung der Ausländerbehörde und das Staatsangehörigkeitsrecht. Es war ein inspirierender Austausch, bei dem viele wertvolle Erkenntnisse gewonnen wurden. Wir hätten stundenlang mit Katharina Dröge sprechen können – schließlich gibt es unzählige Themen und Herausforderungen. Lasst uns gemeinsam aktiv werden! Kontaktiert auch ihr die Abgeordneten in eurem Bezirk, um eure Anliegen laut und deutlich zu machen. Gerade jetzt ist es wichtig, weiterhin unsere Stimmen zu erheben! Ein herzliches Dankeschön an Katharina Dröge für die Einladung und die wertvolle Gelegenheit zum Austausch!